DBK vergibt Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Den katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vergibt die Deutsche Bischofskonferenz im Jahr 2019 zum dritten Mal. Personen, Gruppen oder Initiativen können sich ab sofort bewerben.

Zum dritten Mal vergibt die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) 2019 den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Mit dem Preis sollen Personen, Gruppen oder Organisationen ausgezeichnet werden, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassimus engagieren. Die Preisverleihung findet im Sommer in Essen statt.

„Die Debatten zum Thema Migration sind derzeit von Ängsten und Vorbehalten geprägt“, sagt Erzbischof Stefan Heße, Vorsitzender der Preisjury sowie der Migrationskomission. „Den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich unermüdlich für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft einsetzen, möchten wir den Rücken stärken.“

Bisherige Preisträger kommen aus dem Bistum Essen

Vergeben wird der Preis alle zwei Jahre. 2015 lobte die Deutsche Bischofskonferenz ihn zum ersten Mal aus, der Duisburger Pater Oliver Potschien gewann die Auszeichnung für sein sozialpastorales Zentrum Petershof in Marxloh. Auch bei der zweiten Preisausschreibung 2017 kam der Gewinner aus dem Bistum Essen. Der Essener Diözesanverband der Caritas konnte die Jury mit dem Zivilcourage-Projekt „Sach wat! Tacheles für Toleranz“ gegen fremdenfeindliche Parolen überzeugen.

Der Katholische Preis wird mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und kann an bis zu drei Preisträger verliehen werden. Bewerbungen oder Vorschläge können bis zum 15. Januar per Mail unter preis-gegen-fremdenfeindlichkeit@dbk.de an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz geschickt werden.

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